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24.05.2017
.... wie unser erster Beatmungspflege-Kurs zustande kam.
 
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Aktuelles

24.05.2017 Aus dem Leben im Bereich Fort- und Weiterbildung

.... wie unser erster Beatmungspflege-Kurs zustande kam.

… und wann hätten Sie gerne Mittagessen ??

"Haben Sie schon einmal versucht, eine Fortbildung zu organisieren ?

Seit fast 5 Jahren bietet das Familienunternehmen Kunze zusätzlich zu seinem Kerngeschäft auch die außerklinische Intensivpflege an. Es werden Betroffene versorgt, die meist auf eine 24-stündige Versorgung und die ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft angewiesen sind.

Die Folgen schwerer Unfälle, chronischer Erkrankungen des Nervensystems oder massiver Belastung mit Schadstoffen  und andere Erkrankungen können dahin  führen, dass sich die Notwendigkeit eines Lebens mit einem Tracheostoma und einer Trachealkanüle ergibt, oft kombiniert mit dem Zwang einer dauerhaften maschinellen Beatmung. Häufig erfolgt die Versorgung in der eigenen Häuslichkeit, aber auch die Versorgung in der Gemeinschaft (Betreutes Wohnen Intensiv) schafft die Möglichkeit, dem Betroffenen trotz allem ein Maximum an eigenständiger Lebensführung zu sichern.

Die Pflegefachkräfte, die sich der Aufgabe stellen, den Betroffenen umfassend zu unterstützen und zu fördern, benötigen Fachwissen, um jederzeit und in jeder Situation richtig (re-)agieren zu können. Zum Beispiel beim Umgang mit Trachealkanüle und Beatmungsgerät, aber auch in vielen weiteren wichtigen Situationen wie z.B. der Kommunikation mit einem Menschen, der nur noch mit seinen  Augen reden kann, oder dem Erkennen von Problemen  im therapeutischen Verlauf, diese zu behandeln und vorzubeugen bis hin zum richtigen Agieren ein einer Notfall-Situation.

Dies und vieles mehr ist Inhalt des Basiskurses zur „Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung“ nach den Vorgaben der „Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung“, kurz DIGAB, den das Unternehmen jetzt erstmalig ausrichtet und Anfang Mai begonnen hat.

Mein Name ist Martin Rehm-Georgi, und meine Aufgabe ist es, diesen Kurs zu organisieren. Und von den kleinen Stolperfallen bei der Realisierung möchte ich noch ein wenig  erzählen.

Organisatorisch am Einfachsten war es, eine passende Räumlichkeit zu finden. Für die Fortbildung dürfen wir die zum Unternehmen gehörende Turmvilla nutzen, traumhaft gelegen mitten im UNESCO-Welterbe Muskauer Park.

Der Stundenplan richtet sich nach den Vorgaben der DIGAB, und die Dozenten - Spezialisten für Ernährung und Medizintechnik, Rechtsanwälte für Patientenrecht, Logopäden, Sozialpädagogen, Fachpflegekräfte für Intensivpflege und Fachärzte – sind relativ schnell gefunden.

Damit war die Organisation dieses ersten Kurses gar nicht so schwierig, und so startete am 09. Mai mit 8 Kollegen der erste von zwei Blöcken.

Fast alles lief wie am Schnürchen … aber eben nur fast. Denn: kaum nach Unterrichtsbeginn kam von Team der Turmvilla die Frage: wann hätten Sie denn gerne die Kaffeepausen, und wann hätten Sie gerne Mittagessen? Wenn es bis dahin einen gut geplanten Stundenplan gab, danach eher nicht mehr … Deshalb ein Tipp: sollten Sie je eine Fortbildung planen, fragen Sie immer erst nach den Zeiten für Kaffee und Mittagessen; den Stundenplan „backen“ Sie sich besser erst danach …

In diesem Sinne

Martin Rehm-Georgi

Leiter Fort- und Weiterbildung"